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Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten. (Hans-Friedrich Bergmann)

Es gibt Menschen, die sagen: hör mir bloß auf mit den ganzen Geschichten von früher, ich kann sie nicht mehr hören. Die ollen Kamellen interessieren mich nicht.

Die anderen sagen: früher war alles besser, das ganze neumodische Zeugs taugt doch nichts. Wenn ich mir die jungen Leute heute so anschaue, weiß ich nicht, was aus dieser Welt mal werden soll.

Und wieder andere sagen: heute ist morgen schon wieder gestern, ich lebe virtuell, ich weiß schon wie das iPhone xy aussieht und bald fliegen wir zum Mars, was interessieren mich die aktuellen Probleme der Menschheit?

Die Vergangenheit kennen um die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft planen zu können, das kann man auch gut auf so einen Mikrokosmos wie die GVS übertragen. Keine Angst, hier wird jetzt nicht die  40 Jahre GVS-Geschichte Revue passieren lassen.

Was ich damit vielmehr sagen möchte ist, dass auch für uns diese Sätze, wenn man sie denn als wahr akzeptieren kann, eine große Herausforderung darstellen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden vor allem durch die Mitarbeiter repräsentiert. Wir haben einige alte Hasen dabei, deren vergangenes Berufsleben ungleich länger war als ihr zukünftiges noch sein wird. Allen voran Herr Ebersbach, der machte im Jahr 2019 die 40 Dienstjahre voll. Ihn kann kein Entsorgungsproblem schrecken, es gibt fast nichts, was er noch nicht gesehen hat. Dieser große Erfahrungsschatz ist unheimlich wertvoll. Auf den habe ich auch kürzlich gehofft, als er mit mir auf dem Beifahrersitz mit Vollgas auf der linken Spur durch die Kasseler Berge gerast ist. Autofahren tut er wie mit 25.

Wir haben aber auch Kolleginnen und Kollegen dabei, die erst später und aus anderen Branchen in unser Geschäft in den letzten 3, 4, 5, 10 Jahren eingestiegen sind. Die haben zwar schon vieles gelernt, aber viele Erfahrungen müssen Sie noch machen. Und wir haben die ganz jungen, allen voran unsere Azubis, die völlig unbelastet von jeglichem Wissen oder Erfahrung gerade erst in das Arbeitsleben einsteigen. Sie sind aber die Zukunft, diese Generation wird diese Welt und die GVS mal managen.

Die große Herausforderung ist – das wird in Ihren Unternehmen nicht anders sein – die Vergangenheit und die Zukunft jetzt in der Gegenwart zusammenzubringen. Und zwar so, daß die Firma nach 40 Jahren auch jetzt und weiterhin ohne größere Reibungsverluste weiter dauerhaft erfolgreich bestehen kann.

Dazu, meine ich, müssen wir als Ältere erkennen, warum die Dinge in unserer Firma heute so sind wie sie sind. Und zwar die guten und die schlechten Dinge, denn wir haben beide zu verantworten. Warum tickt die GVS so, wie sie tickt? Was und wer hat die Prozesse und die Firmenkultur geprägt?

Wir müssen aber auch erkennen, dass die Rahmenbedingungen für die Gestaltung der Zukunft heute völlig andere sind, als die, unter denen diese Gegenwart entstanden ist. Ich sage nur Digitalisierung. Oder das Arbeitsrecht. Oder einfach nur die Lebenseinstellung der neuen Generationen. Dazwischen müssen wir die Brücken bauen und das geht nur, wenn auch wir unsere Methoden anpassen.

Ach ja, da war ja noch was, dieses lästige Tagesgeschäft. Das muss natürlich ganz nebenbei auch laufen.., ist doch klar.

Nebenbei?

Bei allen Zukunftsvisionen und philosophischen Betrachtungen muß man sich vielleicht ab und zu einmal wieder den Sinn unseres ganzen Tuns ins Gedächtnis rufen. Dazu ein schöner Satz, der das auf den Punkt bringt. Ich weiß nicht mehr, wo ich ihn gelesen habe:

eine Firma besteht aus einer Gruppe von Leuten, die gemeinsam in einer wirtschaftlichen Betätigung engagiert sind mit dem Ziel einen Mehrwert zu schaffen und Gewinn zu erwirtschaften. Mit anderen Worten: die Mission eines Unternehmens ist grundsätzlich sehr simpel.

Wir versuchen das, indem wir bestrebt sind jeden Tag eine hochwertige Dienstleistung für unsere Kunden sicherstellen. Allein das ist in Anbetracht der aktuellen Lage in der Branche ja schon eine große Herausforderung. Ich denke da zum Beispiel an die Engpässe bei den SAV-Kapazitäten, an den Mangel an qualifizierten Kraftfahrern im Gefahrgutbereich oder an die ständig steigenden gesetzlichen und behördlichen Anforderungen. 

Dabei setzen wir als GVS gegenüber unseren Geschäftspartnern, also gegenüber Ihnen, allerdings immer noch stark auf traditionelle Werte wie Ehrlichkeit, Offenheit, Vertrauen und Fairness. Dabei sind wir bisher auch nur ganz selten mal enttäuscht worden.

Und dafür möchte ich mich noch einmal an dieser Stelle ganz herzlich bei Ihnen bedanken.

Und natürlich danke ich auch unseren Mitarbeitern, denen es bestimmt nicht immer leicht fällt mit hochgehaltener GVS-Fahne voran zustürmen.

Mein Dank gilt aber auch den Gesellschaftern, die uns die Freiräume einerseits und die Unterstützung andererseits gewähren, um die GVS weiter zu entwickeln. (Teil-Rede vom Herrn Jens Paßmann zum 40-sten Jubiläum der G.V.S.)

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